CellNanOs

Center of Cellular Nanoanalytics Osnabrück


Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Konzept

Das CellNanOs (Center of Cellular Nanoanalytics Osnabrück) ist eine gemeinsame Initiative der Fachbereiche Biologie/Chemie, Humanwissenschaften, Mathematik/Informatik und Physik zur Förderung interdisziplinärer Forschung an der Schnittstelle zwischen Nanowissenschaften und Zellbiologie.

CellNanOs arbeitet an der Aufklärung grundlegender Funktionsprinzipien zellulärer Mikrokompartimente in diversen physiologischen Prozessen. Dieses Forschungsgebiet wird in der Osnabrücker Biologie bereits seit 2011 im Rahmen des SFB 944 intensiv bearbeitet. CellNanOS soll darüber hinaus notwendige methodische Ansätze entwickeln und bereitstellen.

Gebäude mit vier Säulen. Beschreibung der vier Forschungsfelder, die als Säulen das Dach stützen. Das Dach stellt das umfassende Verständnis von Mikrokompartimenten dar.

A: Synthese und Biofunktionalisierung von Sonden und Nanomaterialien für zellbiologische Anwendungen. Wir wollen maßgeschneiderte spektroskopische Sonden und Nanomaterialien synthetisieren und dann für zellbiologische Anwendungen funktionalisieren.
B: Die Sonden dienen der Visualisierung und Manipulation zellulärer Mikrokompartimente bei höchster zeitlicher und räumlicher Auflösung.
C: Qualitative und quantitative Interaktionsanalytik mittels neuer Verfahren zur Bestimmung der Zusammensetzung zellulärer Mikrokompartimente und ihrer molekularen Wechselwirkungen.
D: Bildanalyse, Modellierung und Simulation. Die Anwendung der neu entwickelten Methoden bei biologischen Fragestellungen soll durch umfassende Bild- und Datenverarbeitung sowie Modellierung und Simulation zu einem quantitativen Verständnis physiologischer Prozesse beitragen.


Das Konzept des CellNanOs wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft im April 2013 bewilligt. Das Vorhaben wird mit einer Summe von circa 20 Millionen Euro zu gleichen Teilen durch das Land Niedersachsen und die Bundesregierung gefördert. Die Fertigstellung des Forschungsgebäudes wird für Mitte 2017 erwartet.